über mich – Eveline Stadler

Schon im Kindergartenalter hat mich der unheilbare Virus der Liebe zur Natur und allen Tieren, insbesondere aber der Wunsch nach einem eigenen Hund befallen. Da ich mit meinen Eltern aber in einer kleinen Wohnung in Wien gewohnt hatte, war dieser Wusch vorerst von meinen Eltern auf Eis gelegt worden.

Dann begann der Ernst des Lebens, ich machte meinen Abschluss im graphischen Gewerbe als Reprophotographin. Bald darauf folgte eine Hochzeit und meine beiden Kinder wurden geboren.

Kurz nach dem Umzug mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern in ein wunderschönes Haus im Weinviertel war schnell klar, ein Hund muss her!

So kam vor über 30 Jahren meine erste Hündin in mein Leben, Susi, eine Schäfer/Collie Hündin. Ihr folgten die ersten Jagdhunde nach, 2 Deutsch Drahthaar – arme, gerettete Seelen aus Tötungslagern und schrecklichen Verhältnissen, dann eine Brandlbracke.

Die letzte, kleine Hündin, die es fast nicht geschafft hätte, in dieser Welt zu überleben, war meine Seelenhündin Freja, eine Terrierdame, entsorgt in einer Mülltonne in der ehemaligen Tschechoslowakei. Kinder fanden sie und brachten sie ins dortige Tierasyl, wo sie fast starb.

Nach 6 Monaten war sie soweit gesund, dass für mich klar war – der nächste Hund sollte niemals im Leben was Böses erlebt haben.

Nach einigen Jahren, einer Scheidung und Übersiedlung in mein jetziges Haus hier im schönen Riedenthal kam mein erster Dackel ins Haus.

Ab diesem Moment hatte ich was dazugelernt…..

es gibt Hunde…..und es gibt……Dackel!

 

„Man weiß bei einem Dackel nie,

welche Sorte Tränen man gerade in den Augen hat:

Solche des Lachens, der Liebe oder der Wut.“

(Horst Stern, Journalist und Schriftsteller)

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